23.10.2020, 11:03 Uhr
Heimat für Senioren – endlich ein Angebot in unserem Stadtteil
Ein Ortstermin bringt den Durchbruch: es gibt endlich eine Lösung für ein attraktives Seniorenwohnangebot für Bergen-Enkheim.
Frankfurt Bergen Enkheim -  

Dank des unterstützenden Einsatzes der CDU-Stadtverordneten Erika Pfreundschuh wird demnächst eine neue Altenwohnanlage für bedürftige, alleinstehende Seniorinnen im Baugebiet Leuchte entstehen.

 

Das St. Katharinen- und Weißfrauenstift, eine 800 Jahre alte Frankfurter mildtätige Bürgerstiftung, hat ein Grundstück in der Leuchte gekauft mit der Zusage, eine Altenwohnanlage zu errichten, und plant hierzu einen entsprechenden Bauantrag im Herbst 2021 einzureichen. Erika Pfreundschuh, als ehemalige Direktorin der Stiftung, konnte vor Jahren diesen Kauf von der evangelischen Kirche Bergen- Enkheim vermitteln.

 

Der CDU-Vorsitzende Markus Konz ist begeistert, dass die Altenwohnanlage endlich Heimat für ältere Frauen im Stadtteil Bergen-Enkheim bedeuten kann, da es bislang keinerlei andere derartige Wohnangebote gibt und sie bisher gezwungen waren, in andere Stadtteile umzuziehen. „Seniorinnen und Senioren möchten in den meisten Fällen in ihrem heimatlichen Stadtteil auch im Alter bei möglichst weitgehender Selbstständigkeit wohnen bleiben und benötigen entsprechende Hilfsangebote zur Bewältigung des Alltags“, zeigt sich die CDU-Stadtverordnete Erika Pfreundschuh überzeugt. Gerade bedürftige alleinstehende Seniorinnen haben auf dem Bergen- Enkheimer Wohnungsmarkt kaum eine Chance.

 

Die Stiftung versorgt ca 1500 Stiftsfrauen mit Renten und Betreuung und betreibt neben einem mobilen sozialen Dienst, 5 Altenwohnanlagen und einem Pflegeheim, gemeinsam mit dem Sankt Katharinen Krankenhaus, ein Hospiz. Sie hat nicht nur beim Bau, sondern auch beim Betreiben einer solchen neuen Altenwohnanlage den nötigen Erfahrungshorizont. Die Problematik des Baugebiets Leuchte ist bekannt, aber die Stiftung ist dank 800-jähriger Erfahrung lange Zeiträume gewohnt und plant die Wohnanlage aus eigenen Stiftungsmitteln, nach dem Bauantrag im Herbst 2021 schnellstmöglich umzusetzen.